Team
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Matthias Strobel ist Konzepter, Innovationsmanager und Musiker. Er ist Mitgründer von Nagual Sounds, einem Startup, das eine weltweit einzigartige Software zur Umwandlung von Bewegungsdaten in Musik entwickelte. Mit dieser Technologie konzipierte er diverse Performances mit internationalen Tänzer*innen. Er arbeitet nicht nur mit professionellen und ausgebildeten Tänzer*innen zusammen, sondern auch mit Kindern und sozialbenachteiligten Menschen. 2013 führte er für die Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung einen Workshop mit Kindern zum Thema „Integration durch Musik“ durch oder arbeitete mit schwerbehinderten Kindern in Potsdam. Er ist Mitbegründer der Initiative „Friedrichshain hilft“ und leitete in den letzten Monaten eine von ihm aufgebaute Flüchtlingsunterkunft. Er ist Mitorganisator der Creative Coding School, betreut eine Siebdruckwerkstatt, vermittelt Ausstellungen an ankommende Künstler*innen in Berlin, ist Gründer des Verbands für Musiktechnologie „MusicTech Berlin“ und arbeitet für das MusicTech Fest.

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Die Kuratorin und Medienkünstlerin Anke von der Heide initiierte das Projekt 2013 zusammen mit Katinka Friese. Auf Grund ihres eigenen interdisziplinären Lebenslaufs mit Studien in Visueller Kommunikation und Produktdesign, Architektur und Urban-Design, sowie Intermedia Art sind ihre Arbeiten immer ein Mix verschiedener künstlerischer Genres. Sie arbeitet konzeptionell und mischt sich in aktuelle Debatten ein; politisch, regional und international, umwelt- und klimaorientiert. In einigen ihrer Arbeiten geht sie dem eigentlichen Kunstbegriff kritisch nach und stellt die Frage, was Kunst sein darf und was nicht. Seit einigen Jahren nutzt sie weltweit den öffentlichen Raum, um durch ihre Arbeiten Diskussionen anzuregen, sei es um partizipative Gestaltungsprozesse in Gang zu setzen, auf die Zerstörung von Obdachlosenbehausungen in öffentlichen Parks in Tokyo zu hinzuweisen, oder auf den vergessenen Genius Loci durch Fassadenprojektionen aufmerksam zu machen. Anke kuratierte u.a. das bekannte Fassadenprojektionsfestival Genius Loci Weimar, forschte an der TU Berlin, Chora City & Energy, zu Smart Cities und unterrichtet als externe Lehrkraft in den Fachgebieten MediaArchitecture und Mensch-Computer Interaktion der Bauhaus-Universität Weimar. Sie ist Gründerin des Urban HCI Labs und der Workshopreihe Creative Coding for Refugees.

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Katrin Faensen, Jahrgang 1974, ist Prozessbegleiterin und -moderatorin. Sie arbeitet seit 2003 in sozial schwierigen Kontexten, mit langzeitarbeitslosen Menschen, psychisch erkrankten Menschen und anderen marginalisierten Gruppen. Als ausgebildete Sozialtherapeutin und Leiterin verschiedener sozialer Einrichtungen macht sie sich seit 2012 einen Namen in der Gestaltung partizipativer Prozesse und Beteiligungsverfahren. Gemeinsam mit dem Institut für Partizipatives Gestalten realisierte sie größere Beteiligungsverfahren für ortsrelevante Fragestellungen in Berlin, Frankfurt am Main und Oldenburg. Das Prozessdesign für den Gestaltungsprozess des partizipativen Fassadenprojektionstheaters „Die Ermittler“ ist ihre erste Kuratierung eines partizipativen Kunstprojektes.

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… hat an der TU Ilmenau Medientechnologie studiert und darf sich daher Dipl.-Ing. nennen. Er war mehrere Jahre am Fraunhofer IDMT als studentische Hilfskraft bzw. wissenschaftlicher Mitarbeiter angestellt, wo er sich mit der Entwicklung und Adaption von Forschungsmethoden, Versuchsdesign, Statistik und Datenvisualisierung, sowie der Revision internationaler Evaluierungs-Standards beschäftigte. Danach leitete er unter anderem das Arbeitspaket der TU Berlin im interdisziplinären Forschungsprojekt „Verlust der Nacht“ und die Entwicklung eines automatisierten Datenaggregations und -auswertetools.